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Dienstag, 17.05.2005

Bedächtig folgt der Alter dem Zug der Zeit

In Marburg geht der Nachtwächter wieder seine Runde. Heute bewacht er nicht mehr die Bürger der Stadt. Seine Aufgabe ist es, den Gästen die mittelaterliche "Oberstadt" mit ihren historischen Baudenkmälern zu zeigen, und sie auf das besondere Flair der Stadt einzustimmen.

Hierzu bietet die stadteigene Marburger Tourismus Unternehmung MTMGmbH die Gästeführung"Marburg im Laternenschein".

Während der Führung überrascht Sie ein echter Marburger Nachtwächter im Schatten eines historischen Gebäudes mit einer kurzen Inszenierung und dem Ausschank des ?Marburger Nachtwächters? (Kräuterlikör).

Kosten: 35,00 Euro zzgl. 17,00 ? für den Kräuterlikör "Marburger Nachtwächter".

Sie können den Besuch in Marburg über MTM online buchen. 

Mittwoch, 13.04.2005

Weniger Studenten - Handel sorgt sich um Minus bei Studenten in Marburg

Die Oberhessische Presse aus Marburg schreibt am 11.4.05:

Handel sorgt sich um Minus bei Studenten Marburg. 1.000 junge Leute weniger als vor einem Jahr haben gestern ihr Studium wieder aufgenommen (die OP berichtete). Der Rückgang auf 16.300 beunruhigt Politik und Handel. von Manfred Hitzeroth ?Weniger Studierende brauchen weniger Wohnraum und geben weniger Geld aus?, skizzierte auch der designierte Oberbürgermeister Egon Vaupel (SPD) einige der Probleme, die mit einem noch stärkeren Rückgang der Studierendenzahlen auf die Stadt Marburg zukommen könnten. Dennoch warnte der SPD-Politiker vor allzu großer Besorgnis und mahnte, wie Uni-Präsident Professor Volker Nienhaus, eine genaue Analyse der Zahlen an.

Die Sorge des Marburger Einzelhandels ist nicht unbegründet. Immerhin stehen zu viele Läden im Innenstadtbereich leer.

Zu viele Einzelhandelsergänzungsflächen auf der grünen Wiese, verbunden mit dem totalen Rückbau von Parkflächen im Innenstadtbereich haben ihre Wirkung nicht verfehlt. Nun liegt das Kind im Brunnen, die Kunden bleiben aus.

Der hessische Wirtschaftsminister Rhiel erwägt,diese Initiative mit einer gesetzlichen Grundlage zu unterlegen. Die Bürger über die Steuerbelastung hinaus ohne stadtplanersische Umkher zu finanziellen Opfern zu zwingen, wird nicht zu verwirklichen sein.

Die einzige Möglichkeit, den Innenstadtbereich, in Marburg ist das die Oberstadt, attraktiv zu machen, ist die Schaffung von Parkplätzen. Die Möglichkeit, kleinere Parkhäuser mit drei bis 500 Stellplätzen zu bauen, ohne den Altstadtkern zu verschandeln, ist durchaus gegeben.